Geschichte der Synthesizer
Seitdem Musikinstrumente entwickelt wurden, gab es auch Menschen, die den Wunsch hatten, noch mehr Töne zu erzeugen, als es durch Einsatz eines akustischen Instruments möglich war. Durch den Fortschritt der Technik wurde dieser Traum in der Mitte des letzten Jahrhunderts Wirklichkeit, als Robert Moog 1964 den ersten Synthesizer der Welt vorstellte, der bespiel- und konfigurierbar war. Dieser Synthesizer war fürchterlich groß und konnte weder auf Live-Auftritten noch auf Bühnen genutzt werden. Also entwickelte Moog 1970 den Minimoog. Beide Synthesizer fanden schnell den Eingang in die Musikszene auf der ganzen Welt und wurden für neue Interpretationen klassischer Musik verwendet und in weiten Bereichen der Pop- und Rockmusik, von den Beatles bis Pink Floyd, eingesetzt. Natürlich hatten diese Urväter der Synthesizer noch lange nicht die Möglichkeiten, die heutige Geräte haben. Zudem hatten sie auch den Nachteil, monophon und nicht programmierbar zu sein. Dennoch eröffneten sie ganz neue Möglichkeiten der Klangerzeugung. 1976 kam der erste polyphone Synthesizer und 1978 dann endlich der ersehnte programmierbare Synthesizer auf den Markt. Die Musikwelt war begeistert.Analoge Synthesizer
Die in den 1970er Jahren hergestellten Synthesizer waren alle analog und auch heute gibt es noch analoge Geräte, die sich meist in Modulbauweise darstellen und durch Klinkenstecker miteinander verbunden werden. Dadurch sind die Filter, Modulatoren und Signalgneratoren in der Lage, durch verschiedene Frequenzen und Amplituden unterschiedliche Töne, wie etwa geigen- und flötenähnliche Klänge wiederzugeben. Dazu ist jedoch eine Vielzahl von unterschiedlichen Komponenten nötig. So braucht ein analoger Synthesizer einen Rauschgenerator, einen spannungsgesteuerten Filter und Verstärker, einen Schwingkreis-, einen Hüllkurvengenerator und einen Resonanzfilter, um nur einige der Komponenten zu nennen.
